Karstadt: Warenhauskonzern stößt auf reges Käuferinteresse
Der Kaufhauskonzern Karstadt stößt nach Angaben der Insolvenzverwaltung bei Investoren auf reges Interesse. Für die insgesamt 120 Filialen gebe es derzeit rund zwei Dutzend Übernahmeinteressenten, sagte Rolf Weidmann, Beauftragter des Insolvenzverwalters für die Karstadt-Häuser, der „Bild am Sonntag“. „Das Unternehmen schreibt aktuell schwarze Zahlen. Die Umsätze in den Häusern sind gut. Karstadt ist zu retten“, so Weidmann. Er rechne damit, dass in der zweiten Hälfte 2010 ein Käufer für Karstadt feststehe und die verbliebenen Häuser als Paket erhalten bleiben. Zum Schnäppchenpreis werde das Unternehmen allerdings nicht verkauft. Einer Fusion mit anderen Kaufhausketten zu einer großen Deutschen Warenhaus AG erteilte Weidmann eine Absage: „Es würde zu weiteren Hausschließungen führen. Eine Monopolisierung passt auch nicht in die soziale Marktwirtschaft.“
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