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Wohnungsmarkt: Im Osten steigt die Pro-Kopf-Wohnfläche stärker an

Die Pro-Kopf-Wohnfläche wird bis 2030 in den neuen Ländern stärker als in den alten Bundesländern wachsen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Prognose des Forschungsinstituts empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS). Danach steigen die Flächenansprüche im Westen von 47 m² (2010) in den nächsten 20 Jahren um 15 % auf 54 m². Zugleich wächst die Wohnfläche im Osten um über ein Viertel auf 55 m² im Jahre 2030. Dabei werde sich die Entwicklung in den Metropolen nicht anders darstellen als in ländlichen Regionen. Ein Hauptfaktor für diese Entwicklung ist aus Sicht der Experten der Trend zu kleineren Haushalten. Trotz leicht zurückgehender Bevölkerung gehen die Forscher deshalb davon aus, dass die Zahl der Haushalte bis 2020 noch um über 1 Mio. zunimmt.

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